Weihnachts-Pop-Up-Hofladen wird zum Pop-Up Hof-Laden

Hochzeitsmesse im Parkhaus Aatal

Weihnachts-Pop-Up-Hofladen

Weihnachtszeit auf dem Hof Löbke

Speed-Bewerbungs-Event

Weihnachtsmenüs für Zuhause

Kleine Entdecker auf dem Kartoffelfeld

Kartoffel-Ernteaktion bei uns auf dem Hof
Wo wachsen eigentlich Pommes, Chips und Bratkartoffeln?
Bei der Kartoffel-Ernteaktion haben unsere Landwirte Thorsten und Matthias in den letzten Wochen, den Kindern aus den umliegenden Kindergärten und Grundschulen, mal genau erklärt wo und wie Kartoffeln angebaut und geerntet werden.
 
Zu Beginn wurde erstmal die Erntemaschine von den Kids inspiziert. Voller Euphorie haben sie danach selbst Kartoffeln aus der Erde gebuddelt und konnten stolz ihre Beute mit nach Hause nehmen. Diejenigen, die nach dem Abenteuer auf dem Feld nicht müde waren, konnten sich dann noch bei uns auf dem Hof-Spielparkt austoben.
 
Wir bedanken uns ganz herzlich beim Kindergarten Wunderblume und der Max und Moritz Kita, dass wir mit Euch zusammen aufs Feld durften.
Kürbisausstellung 2023 auf dem Hof Löbke

Kürbiszeit auf dem Hof

Jedes Jahr im Herbst verwandelt sich unser Erlebnishof in eine aufregende Welt aus Kürbissen und kreativen Kürbis-Figuren. Freuen Sie sich bei unserem diesjährigen Thema »Safari« auf atemberaubende wilde Tiere, die aus Kürbissen gebaut und in unserem Außenbereich präsentiert werden.

Zahllose Highlights erwarten Sie zusätzlich:

  • Kürbisausstellung »Safari« (Fertigstellung Mitte September).
  • Kürbispyramide
  • eine Vielzahl an verschiedenen Kürbissen zum Essen, Schnitzen oder zum Dekorieren
  • Herbstdeko
  • Im Hof-Restaurant: Veganes Herbst-Buffet (mittwochs), Griechisch-Türkisches-Buffet (samstags), Herbst-Karte, saisonale Kuchen und Torten
  • Im Hof-Laden: verschiedene Kürbis-Leckereien wie z. B. Kürbis-Suppen, Eintöpfe, Kürbismarmeladen, Kürbisbrot
  • Kürbis schnitzen für Kinder (ab dem 19.09. bis Ende Oktober)
    jeden Dienstag + Donnerstag: 16:00 – 17:00 Uhr (nur mit Anmeldung)
  • Öffnungszeiten:
    Täglich: 8:00 – 19:00 Uhr – bis Sonntag, 5.11.2023
  • Eintritt: Die Kürbisausstellung ist kostenlos

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  • Hunde erlaubt (ausgenommen Spielplatz, Kräutergarten und Hof-Laden)
  • Fotografieren der Kürbisausstellung ist für private Zwecke gerne gesehen!
    Sie machen Fotos für gewerbliche Zwecke? Sprechen Sie uns bitte vorab an.

Einlegegurken

Einlegegurken täglich frisch vom Feld

Wir starten in die Gurkenernte.

Ab sofort wird täglich frisch gepflückt, im Hof-Laden sind unsere Einlegegurken ab Mittwoch, den 19.07.23 erhältlich.

Vorbestellungen ab dem 18.07.23 möglich – telefonisch oder vor Ort.

Preisliste Einlegegurken

 

Pilotprojekt mit der Mana Foundation e.V.: Brote backen in Uganda

Pressetext zum Pilotprojekt „Brote backen in Uganda“

„Wir haben nicht lange drüber nachgedacht. Wir machen.“ Jürgen Vügten, Bäckermeister und Leiter der Backstube auf dem Erlebnishof Löbke in Ibbenbüren ist ein pragmatischer Mensch. Als ihn die Anfrage des gemeinnützigen Vereins Mana Foundation erreichte, ober er helfen könne, Rezepte für deutsches Brot in Uganda zu entwickeln, hat er zugesagt. Jetzt steht er mit Jasmin Wollert in der Backstube und schaufelt Mehl und Süßkartoffeln in die große Knetmaschine. Die ersten Brote sind schon fertig, aber es besteht aus andern Zutaten, nämlich Erdnüssen und Mehl. Das herzhafte Brot mit dem gewissen Etwas und der knusprigen Kruste wären auch eine außergewöhnliche Beilage für einen deutschen Grillabend, aber der Nordhorner hat etwas anders damit vor: „Ich entwerfe Rezepte, die vor Ort in Uganda funktionieren müssen, mit den Zutaten, die die Menschen vor Ort zur Verfügung haben, neben Erdnüssen und Süßkartoffeln, Mais und Bananen etwa.“

Was sollen die Menschen in Uganda nun mit deutschem Brot anfangen? Es ist bei Weitem keine verrückte Idee, sondern ein Vorhaben, welches Projektleiterin Jasmin Wollert bei einer ihrer letzten Besuche in der afrikanischen 40 000-Einwohner-Stadt über den Weg lief.

Seit 2019 engagiert sich die 40-jährige Sozialarbeiterin in ihrem Verein „Mana Foundation“, den Wollert 2019 mit ihrer Schwester und dem Ehepaar Huvers aus Borken gegründet hat. Der Verein ermöglicht in Uganda mit verschiedenen Projekten Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen, die keine Lobby haben: Witwen, Prostituierte und Kinder. „Auf unseren Projektreisen durch Uganda ist uns aufgefallen, dass die Menschen viel Weißbrot ohne Inhaltsstoffe essen, das ist häufig die einzige Hauptnahrungsquelle. Durch selbst gebackenes Brot, das sie anschließend verkaufen können, wird eine Einnahmequelle für die Menschen vor Ort erschlossen.“

Etwa für das „House of Hope – Haus der Hoffnung“, welches Frauen, die aus der Prostitution aussteigen möchten, eine Anlaufstelle und berufliche Perspektive bietet. Einen Gemüsegarten und eine große Anlage für Hühner gibt es dort schon, jetzt fehlt noch ein Ofen und anderes Backzubehör, damit das deutsche Brot in angepassten Rezepten in Arua und Fort Portal über den Verkaufstresen gehen kann.

Ob deutsches Brot dort gut ankommen wird? „Fort Portal liegt nicht weit entfernt vom Lake Albert inmitten eines Naturreservats“, weiß die studierte Sozialarbeiterin und Gartenbautechnikerin. „Unser Ansatz ist Hilfe zur Selbsthilfe – wir haben Rezepte recherchiert, die sich auch vor Ort leicht umsetzten lassen. Durch bessere Inhaltsstoffe machen unsere Brote auch besser satt. Unsere Idee ist, die Marke „German Bread“ zu etablieren, da unsere Projektstandorte touristisch erschlossen sind.“

Es ist nicht das erste Mal, dass Unternehmer aus der Region den kleinen Verein unterstützen. Mit der Baumschule Fels aus Westerkappeln ging im Januar diesen Jahres ein Hochbeetprojekt in einem Kindergefängnis in Arua an den Start. Das hat gut geklappt, die ersten Ernten sind erfolgt und die 90 Kinder dort können sich über diese Anlage selbst versorgen.

In der Backwarenherstellung müssen andere Parameter beachtet werden: Die klimatischen Bedingungen seien natürlich eine andere, so Fachkraft Vügten, man müsse mit einer anderen Wassermenge und anderen Gehzeiten experimentieren. Mit Zustimmung seines Arbeitgebers hat er sich ehrenamtlich bereit erklärt, mit Jasmin Wollert an den Rezepten zu feilen.

Der gebürtige Nordhorner steht seit 12 Jahren vor dem Ofen auf dem Hof und ist mit dem fünfköpfigen Team, bestehend aus Bäckern und Konditoren, für die Produkte des Hofladens und die Außer-Haus-Backwaren verantwortlich – alles echte Handarbeit versteht sich. Und das schmeckt man: „Meine Schwester hat mir die Brote hier empfohlen“ sagt Jasmin Wollert, und so hat die Ibbenbürenerin einfach Kontakt zu Jürgen Vügten aufgenommen – in der Hoffnung mit seiner Hilfe das nächste Projekt für Mana Foundation starten zu können. Doch woher soll das nötige Equipment für eine Backstube in Uganda kommen? Tatsächlich könnte der Verein vom Strukturwandel im Bäckerhandwerk profitieren: „Kleinere Betriebe hierzulande schließen. Da kann man schon günstig an eine gebrauchte Knetmaschine oder an einen Hochleistungsofen kommen“, überlegt Jürgen Vügten.

Er pendelt täglich aus Nordhorn zu seinem Job, sein Großvater war bereits Bäckermeister. Er findet es schade, dass sich kaum noch jemand für diesen Berufsstand interessiert. Platz für einen Auszubildenden ist auf Hof Löbke in vielen Gewerken, von Büro über Hauswirtschaft bis zum Bäckerhandwerk. Wer weiß, vielleicht kommt die nächste Fachkraft sogar aus Uganda.

Wer den Verein auch unterstützen möchte: www.mana-foundation.com

 

© Foto & Text: Marie-Theres Himstedt i.A. Mana Foundation